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Wirtschaft & Risiko - Investitionen,
Wettbewerb, Wachstum
Warum ist das moderne
Wirtschaften so eng mit dem Begriff des Risikos
verbunden? Und was treibt bzw. zwingt uns immer
wieder dazu, Risiken einzugehen? Ein geschichtlicher
Abriss von der Antike bis zur Gegenwart beschreibt
den kulturellen und institutionellen Wandel, der in
die moderne Risikogesellschaft führt.
Weitere Lektüre zum Thema
Risiko:
Against The Gods - The
Remarkable Story Of Risk, Peter L. Bernstein, John
Wiley & Sons, 1998
Ein schöner Überblick über mehr
als zweitausend Jahre Umgang mit Risiko und
Ungewissheit. Der Autor folgt in seinem Durchgang
durch die Kulturgeschichte der Spur eines modernen,
des ökonomischen Risikobegriffs. Ein Risikobegriff,
der in avancierten mathematischen
Risikobewältigungsstrategien (vor allem der modernen
Wahrscheinlichkeitstheorie) kumuliert.
Soziologie des Risikos,
Niklas Luhmann, de Gruyter, 1991
Luhmann nähert sich dem Thema
Risiko aus der Perspektive einer elaborierten
Theorie sozialer Systeme. Dies ermöglicht ihm eine
soziologische Präzisierung des Risikobegriffs. Der
Begriff des Risikos erlaubt - so Luhmann -, die
Kontingenz von Entscheidungen aus dem Blickwinkel
möglicher negativer Folgen zu kommunizieren. Im
Vordergrund steht dabei die individuelle bzw.
soziale Entscheidungssituation. - Mathematische
Wahrscheinlichkeitskalküle bieten dann eine - aber
eben nur eine - Möglichkeit, den Umgang mit Risiken
zu thematisieren.
Vom Risiko - Unsicherheit
und Ungewißheit in der Moderne, Wolfgan Bonß,
Hamburger Edition, 1995
Mit dem theoretischen Rüstzeug
eines soziologisch aufgeladenen Risikobegriffs (vgl.
vor allem oben Niklas Luhmann) analysiert Bonß die
kulturgeschichtlichen Bedingungen der modernen
Risikopraxis. Dabei geht es ihm weniger um die
technische Handhabung des Risikos im
Wahrscheinlichkeitskalkül (die eh nur begrenzt
möglich ist). Im Vordergrund steht vielmehr zum
einen die faktische Relevanz ökonomischer und
politischer Unsicherheiten in modernen
Gesellschaften, stehen zum anderen die
Bewältigungsstrategien mit denen sich die Akteure
der Moderne darauf einstellen.
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